Kleidung der Mitarbeiter von Aldi Süd verrät jetzt auch ihre Funktion - Business Insider Deutschland
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Aldi Süd
Aldi Süd stattet seine Mitarbeiter mit neuer Arbeitskleidung aus.
Die neue Kleidung ist dem Discounter zufolge nachhaltig produziert und wurde von Modedesignern entwickelt.
Bis Mitte August sollen die neuen Outfits in allen Filialen zur Verfügung stehen.
Bei der Discounter-Kette Aldi Süd gibt es ab sofort eine optische Veränderung. Bis Mitte August sollen nämlich für die Mitarbeiter in allen Filialen neue Outfits zur Verfügung stehen. Das Besondere daran: Aldi setzt auf Nachhaltigkeit und die Position der Mitarbeiter lässt sich in Zukunft anhand ihrer Kleidung erkennen.
Statt dem bisherigen Hellblau sollen die Mitarbeiter nun leuchtend blaue Outfits tragen.
An unterschiedlichen Kleidungsstücken soll außerdem zu erkennen sein, ob es sich um den Filialleiter, einen Verkäufer, oder einen Auszubildenden handelt, damit die Kunden gezielter einen Ansprechpartner im Laden finden können, heißt es bei Aldi.
Die Idee ist nichts Neues bei Aldi Süd. Bereits von den 60ern bis in die 90er Jahre konnte man die Filialleiter anhand ihrer weißen Kittel von den in blau eingekleideten Verkäufern unterscheiden.
Sakko oder Blazer für Filialleiter und Poloshirts für Verkäufer
Nun sollen die Filialleiter mit Damenblazer oder einem Herrensakko ausgestattet werden. Kombiniert werde das ganze mit einer grauen Bluse oder einem grauen Hemd.
Bei der Herstellung wird laut Aldi Süd vor allem auf Bequemlichkeit geachtet, sodass das Sakko und die Bluse auch auf der Arbeit angenehm getragen werden können. Als Alternative stehen den Filialleitern anthrazitfarbene Lang- und Kurzarmpoloshirts zur Verfügung.
Die Verkäufer bekommen blaue Poloshirts mit langen oder kurzen Ärmeln. Für Arbeiten im Tiefkühlbereich können die Frauen einen Strick-Cardigan und die Männer einen Strick-Pullover überziehen, um der Kälte entgegenzuwirken, heißt es von dem Discounter.
Die auszubildenden Mitarbeiter greifen ebenfalls auf die gleichen Outfits zurück. Durch den Hinweis „Azubi“ am Kragen können sie außerdem durch die Kunden von den Verkäufern unterschieden werden.
Als Accessoires können die Mitarbeiter außerdem zwischen einem Schal, Hals- und Einstecktüchern sowie Gürteltaschen auswählen.
Erstmalige Zusammenarbeit mit Modedesignern
Zum ersten Mal hat sich Aldi für das Design seiner Mitarbeiterkleidung professionelle Hilfe geholt. Beauftragt wurden nämlich die Münchner Akademie für Mode und Design (AMD) und Thomas Rath, Modedesigner und ehemaliger Juror der Fernsehsendung „Germany’s Next Topmodel“. Nach einer erfolgreich bestandenen Testphase und kleineren Anpassungen sind die Outfits nun fertig und bereit zum Tragen.
Das Unternehmen achtete bei der Entwicklung demnach auch auf die Nachhaltigkeit seiner Kleidungsstücke. Die Outfits bestehen laut der Pressemitteilung aus nachhaltig angebauter Bio-Baumwolle.
14 Dinge, die kaum jemand über Aldi weiß
14 Dinge, die kaum jemand über Aldi weiß
Alles begann damit, dass Anna Albrecht einen Tante-Emma-Laden in Essen eröffnete.
Anna Albrecht ist die Ehefrau von Karl Albrecht und Mutter von Karl und Theo Albrecht. Sie eröffnete am 10. April 1913 einen Tante-Emma-Laden in Essen, weil ihr Mann seine Tätigkeit als Bergmann nicht mehr ausüben konnte. Im Jahr 1946 erbten Karl Junior und sein Bruder Theo das Geschäft. Karl war da gerade 26, Theo 24 Jahre alt.
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Damals wurden Kunden noch von Verkäuferinnen bedient. Selbstbedienung war unüblich.
Erst im Jahr 1954 wurde das erste Geschäft in Essen auf Selbstbedienung umgestellt. Im selben Jahr expandierte das Unternehmen außerhalb Essens. Schon ein Jahr später hielt die damalige Albrecht KG ein Filialnetz aus mehr als 100 Geschäften.
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Im Jahr 1961 trennte sich Aldi in Aldi Nord und Aldi Süd.
Ähnliches Konzept, teils unterschiedliche Produkte: Seit knapp 60 Jahren trennt Aldi Deutschland in eine nördliche und eine südliche Hälfte. Die Grenze verläuft ziemlich genau auf der Autobahn 45. Theo leitete fortan Aldi Nord, Karl übernahm die Führung von Aldi Süd. Aldi Süd hat seither seine Zentrale in Mülheim an der Ruhr, Aldi Nord in Essen.
Grund dafür war Gerüchten zufolge eine Auseinandersetzung darüber, ob Aldi Tabakwaren ins Sortiment aufnehmen sollte oder nicht. Theo war dafür, versprach sich davon eine höhere Marge. Karl stemmte sich dagegen. Erst seit dem Jahr 2003 verkauft Aldi Süd auch Tabakwaren.
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Aldi steht für "Albrecht Diskont".
Aldi fährt ein Konzept, das damals wie heute gilt: weniger Auswahl zu einem geringeren Preis. Es erwirtschaftet seinen Gewinn mit einem hohen Absatz und einer geringen Marge. Bis heute wirbt es mit dem Slogan „Einfach ist mehr“.
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In zwei Städten gibt es sowohl einen Aldi Süd als auch einen Aldi Nord.
Gummersbach und Siegen liegen in Nordrhein-Westfalen — und genau auf der Äquatorlinie von Aldi.
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Die Lagerung in Kartons ist seit 1962 normal bei Aldi.
Seit dem Jahr 1962 bietet Aldi seine Produkte direkt aus dem Karton an, folgt dabei dem Discount-Prinzip — und springt auf den Trend der Selbstbedienung auf, der sich in Deutschland zu der Zeit ausbreitet. Das Konzept mit den Kartons erlaubte geringere Preise als bei der Konkurrenz — weil Personalkosten wegfallen.
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Theo Albrecht wird entführt. Teile des Lösegelds versuchen die Albrechts von der Steuer abzusetzen.
Am 17. Dezember 1971 wird der jüngere Bruder Theo Albrecht entführt. Sein Kidnapper, ein verschuldeter Rechtsanwalt, verlangt sieben Millionen Mark zur Ablöse. Nachdem Albrecht befreit wird, werden vier Millionen Euro wiedergefunden. Die restlichen drei Millionen Euro versuchen die Albrechts, als Betriebsmittel steuerlich geltend zu machen.
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Aldi Süd ist erfolgreicher als Aldi Nord — obwohl es weniger Filialen hat
Während Aldi Nord in Deutschland im Jahr 2018 2.225 Filialen hatte, kam Aldi Süd lediglich auf 1.903 Geschäfte. Doch Aldi Süd ist deutlich erfolgreicher als sein Gegenstück: Das Unternehmen erwirtschaftete 17,3 Milliarden Euro in Deutschland — Aldi Nord 13 Milliarden Euro.
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In diesen Bechern wurde einst Sprengstoff versteckt
Im Jahr 1996 versteckten Attentäter immer wieder Sprengsätze in Kisten von Aldi — zuletzt in diesen Quarkbechern — um eine Summe im einstelligen Millionenbereich zu erpressen. Sie wurden von einem Kunden zu Hause entdeckt. Als die Polizei sie inspizierte, detonierte der Sprengsatz. Verletzt wurde niemand.
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Der Verkaufsschlager bei Aldi im Jahr 1999: Computer mit integriertem Internetzugang
Im Frühjahr 1986 kam als erster Computer der „Aldi-C16“ für 149 Deutsche Mark (DM) zu Aldi — eine absolute Neuheit. Der erste Computer mit Monitor verkaufte Aldi Süd ab dem Jahr 1995. Erst im Jahr 1999 allerdings folgte der erste Computer mit Internetzugang für 1.998 DM. Zu der Zeit wurden 225.000 Rechner pro Tag verkauft.
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Ein Hörsaal der Fachhochschule Würzbach-Schweinfurt nennt sich "Aldi-Süd-Hörsaal".
Seit dem Jahr 2006 nennt sich ein Hörsaal an der Fachhochschule Würzbach-Schweinfurt nicht mehr Z02, sondern Aldi-Süd-Hörsaal. Aldi Süd finanzierte Renovierungsarbeiten an der Hochschule und gewährte dafür Namensrechte an seinem größten Hörsaal. Darüber hinaus darf der Raum in den Aldi-Farben gestaltet werden. Axel Polossek von der zuständigen Aldi-Süd-Niederlassung in Helmstadt erklärte, Aldi wolle damit dem negativen Arbeitgeber-Image entgegenwirken, wie „Focus Online“ berichtet. Aldi Süd besitzt nach Angaben von „T-Online“ Namensrechte an den Hörsälen drei weiterer Hochschulen.
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In Österreich heißt Aldi "Hofer" — aus einem ganz bestimmten Grund
Weltweit heißt Aldi Aldi — nur nicht in Österreich. Gleiches Sortiment, gleiches Logo, nur ein anderer Name: Hofer.
Das liegt daran, dass Aldi Süd im Jahr 1698 mit Österreich erstmalig ins Ausland expandierte. Dort kaufte es die Kette Hofer auf, die sich dort bereits etabliert hatte. Da sich der Lebensmitteleinzelhändler Adel Lebensmittel Diskont bereits die Rechte an dem Namen Aldi gesichert hatte, blieb es bei Hofer.
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Aldi Süd gewinnt 15 Prozent seiner Energie aus eigenen Photovoltaik-Anlagen
Die Teppiche im Eingangsbereich dienen einem ganz bestimmten Zweck
Die Teppiche, über die ihr den Einkaufswagen rollt, dienen nicht nur dazu, etwas Schmutz abzufangen. Wie „Chip“ berichtet, sind im Teppichboden Magnete eingebaut, die eine Wegfahrsperre auslösen, sobald ihr den Markt verlasst. Betretet ihr ihn, wird sie wieder gelöst und ihr könnt euch problemlos mit dem Wagen bewegen.
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July 13, 2020 at 07:46PM
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